Projektübersicht

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Prümer Tafel leistet seit mehr als 11 Jahren ein unverzichtbares Angebot zur Unterstützung von Menschen, die über ein geringes Einkommen verfügen. In Zeiten der Corona-Pandemie muss die Prümer Tafel ihre Lebensmittelausgaben zum Schutz der Kunden und der Ehrenamtlichen Helfer/innen umstellen. Hier entstehen erhebliche Mehrkosten. Bitte unterstützen Sie unser Engagement für die hilfsbedürftigen Menschen!

Kategorie: Soziales Engagement
Stichworte: Lebensmittelausgabe, Corona Hilfe, Helfen, Caritasverband Westeifel e.V., Prümer Tafel
Finanzierungs­zeitraum: 28.04.2020 10:13 Uhr - 26.07.2020 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: Frühjahr/Sommer/Herbst 2020

Worum geht es in diesem Projekt?

Die Prümer Tafel und ihre 50 Ehrenamtlichen organisieren seit 11 Jahren wöchentliche Lebensmittelausgaben für Menschen mit geringen Einkommen in Prüm. Durch die Corona Pandemie musste die Ausgabe von Lebensmittel kurzzeitig ausgesetzt werden. Der Schutz der Tafelkunden und auch der Ehrenamtlichen stand im Vordergrund. Um den Tafelkunden weiterhin notwendige Lebensmittel zukommen zu lassen wurde die Ausgabeform geändert. In der aktuellen Version bedeutet das: In der „Tafel auf Rädern“ packen die Ehrenamtlichen die vorher gesammelten Lebensmittel in Tüten und diese werden von Hauptamtlichen der Caritas und der Katholischen Kirche zu den Kunden nach Hause gebracht. Auch ehrenamtliche Fahrer*innen sind willkommen. Dabei werden die notwendigen Hygienemaßnahmen umfassen umgesetzt. Bei der Ausgabe am 17.04.20 wurden insgesamt 138 Haushalte angefahren und mit Lebensmitteln versorgt. Wir hoffen, dass ab Mai wieder reguläre Lebensmittelausgaben in der Tafel in Prüm stattfinden können. Um das möglich zu machen, muss in der Tafel selber einiges umgestaltet werden, damit auch dann die notwendigen Hygienemaßnahmen eingehalten werden können (z.B. "Spuck-und Nießschutz" an der Lebensmittelausgabe). Zudem werden Alltagsmasken und Desinfektionsmittel gebraucht.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Das erste Ziel ist es, Menschen mit einem sehr niedrigen Einkommen (z.B. ALG-II-Empfänger, Arbeitslose, Alleinerziehende, Familien mit vielen Kindern und niedrigem Einkommen, Menschen mit Migrationshintergrund und niedrigem Einkommen, Rentner/innen mit niedriger Rente) zu unterstützen. Hier werden wöchentlich Grundnahrungsmittel in Supermärkten und Discountern gesammelt und diesen Menschen zur Verfügung gestellt.
Ein zweites Ziel ist es, gute Nahrungsmittel, die in den Märkten nicht mehr verkauft werden können, nicht vernichten zu müssen, sondern ihrem Zweck entsprechend einzusetzen.
Dabei geht es immer auch um soziale Kontakte zwischen den Tafelkunden und den Ehrenamtlichen und auch darum, die soziale und wirtschaftliche Kluft in Deutschland, konkret in der Region um Prüm herum, zu verkleinern.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Mit diesem Projekt unterstützen Sie die ehrenamtliche und soziale Arbeit der Prümer Tafel und somit auch die soziale und wirtschaftliche Integration von Menschen aus der Region Prüm, die aufgrund ihrer geringen Einkünfte ein Stück weit im sozialen Abseits stehen.
Insbesondere in der Zeit der Corona-Krise ist es uns ein Herzensanliegen, die Menschen, die am dringendsten auf Unterstützung angewiesen sind, nicht alleine zu lassen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld wird für die Mehrkosten eingesetzt, die durch die auf die Corona-Krise hin angepassten Tafelangebote (Tafel auf Rädern) entstehen; zudem für die o.g. hygienebedingte Umgestaltung und den weiteren Erhalt der Prümer Tafel. Dabei wollen wir das Notwendige tun, damit die Gefahren einer Ansteckung für die Kunden und für die Ehrenamtlichen so weit wie möglich minimiert sind.
Sollte unser Projekt überfinanziert werden, so werden wir diese Gelder ausschließlich für die Prümer Tafel einsetzen und somit den hilfebedürftigen Menschen in der Region Prüm durch die Tafelarbeit zugutekommen lassen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Träger der Tafel ist der Caritasverband Westeifel e.V.
Getragen wird das Projekt v.a. von den Ehrenamtlichen. Die meisten Supermärkte und Discounter in unserer Region stehen als Lebensmittelspender ebenfalls hinter dem Projekt.
Und natürlich alle hilfebedürftigen Menschen als Lebensmittelempfänger.